Generalversammlung  2018

Der Musikverein Hagnau hat neu gewählt

Generalversammlung 2018Die Neuwahlen waren das zentrale Thema bei der Generalversammlung der Musikkapelle Hagnau am 24. März. Nachdem Philipp Gotterbarm die Geschicke der Kapelle 7 Jahre lang erfolgreich geleitet hatte, verkündete er nun seinen Rücktritt vom Posten des ersten Vorstandes. Dieses Amt übernimmt nun Stefan Schwörer; er ist aktives Mitglied im Musikverein.

Auch weitere wichtige Positionen sind zum Teil neu besetzt worden: Als stellvertretender Vorstand wurde Michael Meichle wiedergewählt, als Schriftführerin fungiert künftig Christina Geister. Das Amt der Kassiererin übt auch weiterhin Karin Urnauer aus. Um die Noten kümmert sich zukünftig Manuel Denz und als Jugendleiterin wurde Charlotte Krasa neu gewählt. Als aktive Beisitzer wurden Christian Megerle, Uli Gotterbarm und Mathias Urnauer gewählt. Auch Jenny Ehrlinspiel und Richard Volz bereichern nun die Vorstandschaft als passive Beisitzer. Kassenprüfer sind Renate Staneker und Michael Müller.

Bei der Totenehrung wurde an den erst im Dezember verstorbenen Ehrendirigenten und Ehrenmitglied Hermann Urnauer gedacht.

Kassiererin Karin Urnauer konnte positive Zahlen verkünden. Einen überaus ausführlichen Jahresbericht gab Schriftführerin Christina Geister zum Besten. Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Musikkapelle Hagnau, die 2017 49 Auftritte absolviert hatte. Das Wertungsspiel in Wittenhofen, bei welchem die Kapelle mit dem höchst möglichen Prädikat „hervorragend“ abschloss, das Weinfest, das Konzert auf dem Löwenplatz sowie das Adventskonzert waren nur einige Höhepunkte im Vereinsjahr 2017.

Die Kassenprüfer Renate Staneker und Walter Frey bescheinigten eine tadellose Kassenführung: „Ein großes Lob an unsere Kassiererin“, so Frey. Bürgermeister Volker Frede dankte dem sehr aktiven Verein sowie dem scheidenden Vorstand Philipp Gotterbarm für sein großes Engagement.

Dirigent Dominik Merk war zufrieden; als besonderes Highlight nannte er das Wertungsspiel in Wittenhofen im Mai sowie das Adventskonzert. Er bedankte sich für das gute Miteinander innerhalb der Kapelle. Auch freute er sich über die gelungene Kooperation mit der Grundschule in Hagnau. Allerdings gab er zu bedenken, dass man sich auch in Zukunft um die Nachwuchsgewinnung bemühen müsse.

Jugendleiterin Jessica Schneider berichtete über das vergangene Jahr der Jugendkapelle „Auftakt“. Mit Philipp Dietrich habe man nun einen sehr motivierten Dirigenten gewonnen.

Mit Zahlen wartete das Ehrenmitglied Tilo Schaal auf, der den Probenbesuch analysierte. So gab er bekannt, dass die Klarinetten die besten Probenbesucher seien. Markus Ehrlinspiel hat im vergangenen Jahr nur eine Probe versäumt und erhielt dafür ein Präsent. Das Durchschnittsalter ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, man liege nun bei 36 Jahren und 1 Monat. Als neu gewählter 1. Vorsitzender bedankte sich Stefan Schwörer bei seinem Vorgänger Philipp Gotterbarm für die geleistet Arbeit und seine immer unkonventionelle Art.

Nachdem die Regularien der Tagesordnung abgearbeitet wurden, konnte der gesellige Teil des Abends eingeläutet werden.

Rückblick Adventskonzert

Ein "proppe-volles" Gwandhaus, ein mehr als gelungenes Konzert und eine legendäre "After-Show-Party" - das war das Adventskonzert 2017! Nachdem wir den ersten Konzertteil mit "A Little Opening" von Thiemo Kraas schwungvoll eröffnet hatten, durften unsere Klarinetten und Flöten ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen; denn die "Leichte Kavallerie" (Franz von Suppé) blies zum Angriff. Doch die Mädels und der "Hahn im Korb" Uli Gotterbarm waren gut vorbereitet und lieferten exakte Läufe ab. Eine klasse Leistung, die sogar die Blech-Kollegen zu einem (wenn auch eigenwilligen Lob) hinriss. Zitat "Augen auf bei der Instrumentenwahl - ich hätte mir alle Finger gebrochen..." 

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Hatten gut was zu tun: Unsere Flöten und Klarinetten

Weiter ging's mit der Titelmelodie aus dem Film "Jenseits von Afrika". Hier waren nach dem temporeichen Aufgallopp die leisen Töne und die großen Linien gefragt. Zum Schluss des ersten Teils rieten unsere Ansagerinnen Jessi und Michaela dazu, Knoblauch-Girlanden umzuhängen - denn die Musikkapelle Hagnau entfesselte den "Tanz der Vampire" (Arr. Wolfgang Wössner). Doch es gab glücklicherweise weder im Zuhörerraum noch auf der Bühne Opfer zu beklagen, sodass wir uns in der Pause erholen und für den zweiten Teil stärken konnten.

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Dieser Teil startete mit einem Highlight: Im Tongemälde "Hindenburg" hat der Komponist Michael Geisler die Tragödie von Lakehurst aufleben lassen. Damit unsere Zuhörer sich noch mehr in dieses Werk einfühlen konnten, hat Andi Schwörer eine Multi-Media-Präsentation aus Bildern des Zeppelin-Archivs zusammengestellt - Gänsehaut pur! An dieser Stelle vielen Dank an das Zeppelin-Archiv und besonders an die Leiterin Frau Waibel für die Unterstützung mit Rat und Tat!

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"Hindenburg" als Kino-Erlebnis

Mit der Saxophon-Solo-Bearbeitung des unvergessenen Elvis Presley-Hits "Can't Help Falling in Love" zeigte Ellen Gutemann, dass sie zwar jung an Jahren, aber absolut reif in Sachen musikalischem Ausdruck ist. Langanhaltender Applaus war ihr sicher - gut gemacht, liebe Ellen! Danach ging es auf Verbrecherjagd: Mit "James Bond - 007" (Arr. Johan de Meij) begleitete die Musikkapelle den Titelhelden musikalisch durch seine Abenteuer in den Filmen "Octopussy", "In tödlicher Mission" und "Goldfinger". Bei der Titelmelodie fielen sogar Schüsse; glücklicherweise haben unsere dafür verantwortlichen Schlagzeuger aber niemanden getroffen (wäre auch ein Wunder gewesen... :-) ).

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Ellen Gutemann, unsere Solistin am Adventskonzert 2017

Zum Abschluss des offiziellen Konzertprogramms stand mit "Mt. Everest" von Rossano Galante unser "Siegertitel" aus dem Wertungsspiel im Mai 2017 auf dem Zettel. Und auch ein dreiviertel Jahr später wäre uns das Prädikat "hervorragend" bestimmt nicht zu nehmen gewesen - der Aufstieg zum 8.848 Meter hohen "Dach der Welt" bereitete keine Schwierigkeiten, obwohl in der Todeszone ein scharfer Wind pfiff und der Hillary Step kurz vor dem Gipfel den Bergsteigern tückisch auflauert. Das Publikum erwies sich als sturmfest und höhenangstfrei und belohnte uns mit lang anhaltendem Applaus. Nach den beiden Zugaben "Nessaja" und "A German Carol" - einer Variation über "Tochter Zion" gingen wir dann zum gemütlichen Teil über und feierten uns und den gelungenen Abschluss eines musikalisch sehr erfolgreichen Jahres.

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Danke an den SÜDKURIER für die Bilder!

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