Rückblick Adventskonzert

Ein "proppe-volles" Gwandhaus, ein mehr als gelungenes Konzert und eine legendäre "After-Show-Party" - das war das Adventskonzert 2017! Nachdem wir den ersten Konzertteil mit "A Little Opening" von Thiemo Kraas schwungvoll eröffnet hatten, durften unsere Klarinetten und Flöten ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen; denn die "Leichte Kavallerie" (Franz von Suppé) blies zum Angriff. Doch die Mädels und der "Hahn im Korb" Uli Gotterbarm waren gut vorbereitet und lieferten exakte Läufe ab. Eine klasse Leistung, die sogar die Blech-Kollegen zu einem (wenn auch eigenwilligen Lob) hinriss. Zitat "Augen auf bei der Instrumentenwahl - ich hätte mir alle Finger gebrochen..." 

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Hatten gut was zu tun: Unsere Flöten und Klarinetten

Weiter ging's mit der Titelmelodie aus dem Film "Jenseits von Afrika". Hier waren nach dem temporeichen Aufgallopp die leisen Töne und die großen Linien gefragt. Zum Schluss des ersten Teils rieten unsere Ansagerinnen Jessi und Michaela dazu, Knoblauch-Girlanden umzuhängen - denn die Musikkapelle Hagnau entfesselte den "Tanz der Vampire" (Arr. Wolfgang Wössner). Doch es gab glücklicherweise weder im Zuhörerraum noch auf der Bühne Opfer zu beklagen, sodass wir uns in der Pause erholen und für den zweiten Teil stärken konnten.

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Dieser Teil startete mit einem Highlight: Im Tongemälde "Hindenburg" hat der Komponist Michael Geisler die Tragödie von Lakehurst aufleben lassen. Damit unsere Zuhörer sich noch mehr in dieses Werk einfühlen konnten, hat Andi Schwörer eine Multi-Media-Präsentation aus Bildern des Zeppelin-Archivs zusammengestellt - Gänsehaut pur! An dieser Stelle vielen Dank an das Zeppelin-Archiv und besonders an die Leiterin Frau Waibel für die Unterstützung mit Rat und Tat!

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"Hindenburg" als Kino-Erlebnis

Mit der Saxophon-Solo-Bearbeitung des unvergessenen Elvis Presley-Hits "Can't Help Falling in Love" zeigte Ellen Gutemann, dass sie zwar jung an Jahren, aber absolut reif in Sachen musikalischem Ausdruck ist. Langanhaltender Applaus war ihr sicher - gut gemacht, liebe Ellen! Danach ging es auf Verbrecherjagd: Mit "James Bond - 007" (Arr. Johan de Meij) begleitete die Musikkapelle den Titelhelden musikalisch durch seine Abenteuer in den Filmen "Octopussy", "In tödlicher Mission" und "Goldfinger". Bei der Titelmelodie fielen sogar Schüsse; glücklicherweise haben unsere dafür verantwortlichen Schlagzeuger aber niemanden getroffen (wäre auch ein Wunder gewesen... :-) ).

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Ellen Gutemann, unsere Solistin am Adventskonzert 2017

Zum Abschluss des offiziellen Konzertprogramms stand mit "Mt. Everest" von Rossano Galante unser "Siegertitel" aus dem Wertungsspiel im Mai 2017 auf dem Zettel. Und auch ein dreiviertel Jahr später wäre uns das Prädikat "hervorragend" bestimmt nicht zu nehmen gewesen - der Aufstieg zum 8.848 Meter hohen "Dach der Welt" bereitete keine Schwierigkeiten, obwohl in der Todeszone ein scharfer Wind pfiff und der Hillary Step kurz vor dem Gipfel den Bergsteigern tückisch auflauert. Das Publikum erwies sich als sturmfest und höhenangstfrei und belohnte uns mit lang anhaltendem Applaus. Nach den beiden Zugaben "Nessaja" und "A German Carol" - einer Variation über "Tochter Zion" gingen wir dann zum gemütlichen Teil über und feierten uns und den gelungenen Abschluss eines musikalisch sehr erfolgreichen Jahres.

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Danke an den SÜDKURIER für die Bilder!

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